„Der Franz wirft stets mit Eleganz …“ Eine Schriftrolle für Kegelbrüder

12.07.2024 Niklas Regenbrecht

Schriftrollen waren in der Antike das vorherrschende Medium zum Festhalten von Texten. Sie wurden meist aus Papyrus gefertigt, mit Tinte handbeschrieben, aufgerollt und in Tonkrügen oder Regalen aufbewahrt. Im Mittelalter setzten sich zunehmend Pergament – und ab dem Spätmittelalter auch Papier – als Beschreibstoffe durch. Ebenso wurde... [mehr]

Once in a lifetime: Auge in Auge mit Heinrich Himmler. Über den Polizisten Johann Ruf, seine fotografischen Kriegserinnerungen und den Umgang mit belasteter Familiengeschichte

09.07.2024 Marcel Brüntrup

Im April 1940 stand Johann Ruf „Auge in Auge“ mit seinem obersten Chef Heinrich Himmler, dem Reichsführer SS und Chef der deutschen Polizei, als dieser in Warschau eine Ehrenparade des Münchner Polizeibataillons 72 abnahm. [mehr]

„Im Vordergrunde steht das A; Der Schütze Arsch und Afrika.“ Felix Schild und das „goldene Brigadealphabet“ der Afrika-Division 999

05.07.2024 Marcel Brüntrup

Im dritten Kriegsjahr 1942 wurde der 31 Jahre alte Felix Schild aus Hamborn (Duisburg) zur Wehrmacht einberufen. Für den studierten Bauingenieur, der 1940 für „wehrunwürdig“ befunden und vom Dienst an der Waffe ausgeschlossen worden war, sollte dies aus Sicht der Militärführung eine Chance zur Bewährung sein. [mehr]

True Crime, Gänsereiten und ein Erziehungsratgeber aus dem 16. Jahrhundert: Die vierte Ausgabe Graugold ist da!

28.06.2024 Niklas Regenbrecht

163 Seiten, 51 Beiträge von 33 ehrenamtlichen Autor:innen und Fotostrecken von vier Fotograf:innen – all das beinhaltet die neue Ausgabe von „Graugold. Magazin für Alltagskultur“. Die Themen des Heftes sind, wie auch in den vorherigen Ausgaben, vielfältig: Steffen Herzig widmet sich Anna M., einer Ukrainerin, die... [mehr]

Anni Topheide und ihr Fahrrad im Fotoalbum. Teil 2

25.06.2024 Marcel Brüntrup

Im frühen 20. Jahrhundert, so schreibt der Historiker Peter-Paul Bänziger, setzte sich bei jungen Angestellten, zu denen auch die 1894 geborene Anni Topheide gehörte, eine neue „Erlebnisorientierung“ durch – in der Freizeit ebenso wie in der Arbeit. So richtig viel Glück mit ihrer Arbeit hatte Anni Topheide nicht. [mehr]